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Plädoyer für die Reportage

Freitag, 16. Januar 2004

Heribert Seifert über das Fehlen der Reportage «als Gegenpol zum Kult der Schnelligkeit» in der deutschsprachigen Publizistik. Am Schluss des Textes äussert er die Hoffnung, dass die Reportage mit der Lancierung von Cicero eine neue Chance bekommen könnte.

NZZ: Fern der medialen Zappelphilippe
«Faszinierend ist die Reportage vor allem als Medienmythos, der Urszenen journalistischer Arbeit anschaulich macht. Die Reportage erscheint darin als das Produkt einer Reise, zu der ein neugieriger Reporter aufbricht und von der er nach seiner Heimkehr dem Leser berichtet.»

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Kommentare

..zurück zum Handwerk des Informationsgewerbes... das ist schön gesagt!!

Hoffen wir, das sich die Tendenz, Qualitätsjournalis nicht mehr Kostenüberlegungen zu opfern, durchsetzt!! Auch wenn die Verlage ja nach wie vor in einer ihrer schwersten Strukturkrisen stecken.

Ein interessanter Artikel!! Vielen Dank für den Link.

Liebe Grüsse, kho

Von: kho am 16.01.04 22:10

Ebenfalls bedankt - high speed shitters are urged to ware splashguards - so oder ähnlich dürfte man sich im Schnellschreib-Instant-Ex-und-Hopp-Journalismus wohl fühlen.

Von: herr k. am 16.01.04 23:08

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