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Topfcom-Journalismus

Sonntag, 8. Februar 2004

NZZ Folio: Die Topfcom-Ära - Internetreporter contra klassischer Journalismus
Clay Shirky: «Welche Auswirkungen hat diese Massenamateurisierung im Internet auf die traditionellen Medienunternehmen? Vermutlich werden Weblogs einen paradoxen Effekt haben: Die Schwachen werden weiter geschwächt, die Starken werden noch stärker gemacht. Durchschnittliche Verlage, die bislang vor allem dank dem Besitz einer Druckmaschine oder einer Sendelizenz überlebten, werden die Konkurrenz der Weblogs zu spüren bekommen, sie verlieren langfristig Leser beziehungsweise Zuschauer an die Internetangebote. (...)
Möglicherweise treten an die Stelle der in der Dotcom-Ära erfolglos durchdeklinierten Geschäftsmodelle neue «Topfcom»-Lösungen: Not-for-profit-Modelle, finanziert durch Leserspenden oder Stiftungen. Mehrere Websites, Instapundit.com etwa, bitten bereits heute ihre Leser lieber um Spenden, als Vorauszahlungen zu verlangen.»

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