Haben wir schon Krieg?

Journalismus / Medienethik / TV

Jon Stewart nahm vorgestern die Berichterstattung der US-Sender über den Libanon aufs Korn. Haben wir schon Krieg? Oder handelt es sich erst um kriegerische Handlungen oder kriegerische Akte? Befindet sich der Libanon am «Rande eines Krieges» oder bereits mittendrin? Stewart kommentiert: «Friday, CNN was ready to declare…Brink of war? What does it take for you people to lose the question mark? 300 rockets in two days? One side called it an open war. I think the other side said they were gonna turn the clock back 20 years in Lebanon. And still, brink?». Nicht erst seit der Einführung von Begriffen wie «collateral damage» und «war on terror» kommt der Sprache im Kontext von Kriegen ein entscheidende Rolle zu. Wer schreibt oder sendet, definiert. Die Sprache ist oft eines der ersten Kriegsopfer. Heute erlöst uns der Economist und titelt: «The accidental war»

Hier geht’s weiter:

Huffington Post: Jon Stewart Blasts CNN, Nets For Coverage Of „War?“

ÖSFK: Gute Medien – Böser Krieg?

1 Kommentare

  1. Sprechtäkeli: Schlussendlich führte ich mit dem Terroristen eine Diskussion zu Duden vs. Wahrig

    Wir wollen hier regelmässig einen Blick auf die täglichen Sprechtäkeli der Blogosphäre werfen: Eine Ikone ist kürzlich verschieden, Betty Bossi, die eigentlich nur aus Wörtern bestand, ein ganzes Reich, trotzdem gut kochte und eigentlich Emmi Creola

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