«Micro-Gönner»

Blogging / Online-Journalismus

Vor einem Jahr hatte ich gefragt, wer mit einem Paypal-Button auf seinem Weblog ein Zubrot verdient. In der Zwischenzeit hat «Microcelebrity-Blogger» Jason Kottke nicht nur einen unscheinbaren Paypal-Button auf seinem Weblog platziert, sondern das Prinzip Spende gleich zu seinem Business-Modell erklärt. Kottke will in Zukunft von seinem Weblog leben. Um dies zu erreichen bittet er seine Leserschaft für 30$ «Micro-Gönner» («Micropatron») seines Weblogs zu werden. In einem Interview mit Newsweek äussert sich Kottke über diesen Schritt:

«I could have put advertising on my site and probably made a fairly good living. My readers would really have had absolutely nothing to do with that decision at all. This way I am actually asking them if they think this site is worth supporting. I am involving them in the conversation about the worth of what I produce without introducing a third party. A lot of people don’t like advertising, and I wouldn’t want advertising to change what I write.»

MSNBC: The Blogosphere’s Matt Lauer

kottke.org: Doing kottke.org as a full-time job

DIENSTRAUM: Paypal-Zubrot

4 Kommentare

  1. Sorry, aber davon halte ich garnichts! Mag ja sein das Herr Kottke ein „Full-Time“ Blogger ist, aber ich glaube kaum das er viele „Spenden“, zumindest aus D. bekommen wird. Und so fesselnd sind seine Postings auch nicht.
    Und anstatt so einen Schritt zu gehen würde ich mich wohl eher als Redakteur in bei einem Verlag bewerben. Wobei noch zu klären wäre ob man für den Job wiederum überhaupt geeignet ist.

  2. Die meißten werder aber wohl kaum Monatlich was in den „Topf“ werfen. Mal sehen wie lange Herr Kottke damit klar kommt.

  3. DAS ERSTAUNT UNS JETZT DOCH SEHR (UND MACHT UNS KUMMER)

    … wie Dienstraum.com (bis dato oggi 13.00 Uhr) zuletzt am 14. März upgedated hat. Laut journalisten.ch soll es sich ja um einen Strassenfeger-Blog handeln mit monatlich 15 000 bis 20 000 Besuchern.PS: Wir hatten ja versprochen, einige Chalets zu bes…

Kommentare sind geschlossen.