Medienlese vom Montag

Medienlese

Bilder von Tsunami-Opfern

Welche Bilder aus den Katastrophengebieten sollen Medien zeigen? In den USA gebe es einen Tendenz, dass Printmedien bei der Auswahl der Bilder weniger restriktiv seien als das Fernsehen, schreibt David Bauder in einem AP-Artikel: «The New York Times in particular has made a habit recently of showing images that television has shied away from: a person falling to his death from the World Trade Center on Sept. 11, 2001; the charred remains of Americans hanging from a bridge in Iraq.»

Editor & Publisher: Newspapers Ahead of TV in Showing Tsunami Dead

32 Millionen US-Amerikaner lesen Blogs

Das sind 27% der amerikanischen Internetbenutzer. 8 Millionen Amerikaner haben bereits ein eigenes Weblogs erstellt. Heise fasst die neue Studie des PEW Internet & American Life Project zum «state of Blogging» zusammen:

heise: 32 Millionen US-Amerikaner lesen Blogs

Pew Internet & American Life Project: The state of blogging

Das Jahr des Blogs

Die taz sieht im US Wahljahr 2004 das Jahr der Blogger und macht sich Hoffnungen, dass Weblogs im deutschen Wahljahr 2006 eine wichtige Rolle spielen werden.

taz: Das Jahr des Blogs

Vloggercon 2005

Video-Blogging. The next big thing? Eine Konferenz dazu gibt es jedenfalls bereits. Am 22. Januar in New York City: vloggercon 2005

21C3 Konferenzblog

Das habe ich übersehen. Zum 21. Chaos Communication Congress (21C3) gab es auch ein Konferenzblog. Beate Paland, Marcus Völkel und Ralf Graf berichteten live vom 21C3.

Das Weblog zur Konferenz: 21C3.konferenzblogger.de

Weitere Konferenzblogs findet man auf den Seiten des CCC: Weblogs – 21C3

High-Tech-Trends 2005

Heise fasst die vom amerikanischen Magazin The Red Herring ausgemachten High-Tech-Trends für das Jahr 2005 zusammen:

heise: Red Herring stellt High-Tech-Trends 2005 vor

RED HERRING: Top Ten Trends for 2005

IT&W als deutsches Boingboing.net?

Nach dem Gastblog führen die Kollegen von Industrial Technology and Witchcraft nun die rastlosen Reporter ein. IT&W entwickelt sich langsam zu einem deutschen boinboing. Meine Prognose: Bald werden auch sie vom Traffic überrollt.

1 Kommentare

  1. Gantenbein sagt

    Hierzu
    Welche Bilder aus den Katastrophengebieten sollen Medien zeigen?
    erlaube ich mir die Anmerkung, dass persönliches Leid zur Gänze privater Natur und daher dem stets (auch) voyeuristischen und sensationslüsternen Blick der Öffentlichkeit entzogen ist. Niemand möchte sein Antlitz z.B. nach dem jähen Verlust seiner Angehörigen tränenüberströmt einer breiten Öffentlichkeit präsentiert sehen, ganz gleich ob in einer Zeitung oder auf dem TV-Bildschirm. Dies umso weniger als entsprechende Abbildungen so gut wie nie allein der reinen und ehrlichen Berichterstattung dienen, sondern fast immer auch eine kommerzielle Dimension haben. Das Bild des leidenden Menschen ist aber nicht kommerzialisierbar und wenn die Verlockung dazu noch so groß ist.

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