Deutsche Welle plant Weblog Award

Internet / Netzkultur

Die Deutsche Welle hat an der heutigen BlogTalk-Konferenz ihren eigenen Weblog Award angekündigt:
Metablocker: Blogs for Dummies
«Auf der Pressekonferenz heute morgen stellte die Deutsche Welle das Konzept ihres internationalen Weblog Awards ‹BOB› vor, der Mitte September starten wird. ‹Die Blogger Szene wächst und gewinnt an Bedeutung›, sagte Andre Möller von der Welle. Der Preis in der Kategorie ‹Best Journalistic Blog› werde in sieben Sprachen vergeben.»
Konstantin Klein erklärt für die Deutsche Welle was Weblogs sind:
Deutsche Welle: Fragen Sie bloß nicht nach Weblogs!
Dazu derStandard.at: Weblogs: Konferenz zu Internettagebüchern in Wien
«Noch in diesem Jahr wird eine Art Internet-Oscar von der Internetseite der Deutschen Welle, einem Auslandsradio- und Fernsehsender, vergeben. Unter dem Motto ‹Best of Blog› werden in elf Kategorien Preise vergeben. Allfällige Kandidaten müssen sich allerdings noch einige Monate gedulden: Erst im Dezember wird über die Auszeichnungen entschieden.»
Der andere aktuelle Award ist das Preisbloggen 2004: «DIE ZEIT und Blogg.de vergeben im Sommer 2004 Preise für die besten deutschsprachigen Weblogs.»
Die ZEIT: Preisbloggen 2004
Das gibt einen weiteren Zuwachs an Aufmerksamkeit für die deutschsprachige Blogoshphäre. Ob positiv oder negativ, bleibt abzuwarten. Mir wird jedoch eher ein wenig schwindlig…

2 Kommentare

  1. Solange diese „Awards“ nur zur Selbstnominierung und zur Selbstbeweihräucherung dienen, haben sie für mich keinen Wert. Ob sie nun „Blogawards“, „Blogwart“ oder „Preisbloggen“ heissen, sie sind reine Marketingaktionen der Veranstalter, deren Achillesferse die Nominierungsverfahren sind. Sie sind durch die willkürlichen und massenhaften Nominierungen durch die Blogger ad absurdum geführt worden. Damit tut sie sich keinen Gefallen. Man könnte genauso gut (und einfacher) alle 10.000+ deutschsprachigen Blogs auf einen Schlag nominieren. Ich finde es teilweise peinlich.

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