Mediensatz

Medien

Seit Mittwoch hat der Medienspiegel eine Kolumne namens Mediensatz. In der ersten Kolumne schreibt Peter Zeindler über das Vertrauen in Bilder.
Medienspiegel.ch: Augenmass von Peter Zeindler
«Und was lehrt dieses Beispiel alle Schreibenden dieser Welt? Misstraut nicht nur Euren Augen, misstraut auch den Fotos. Das Amt hat recht. Dem ersten Augenschein ist nie zu trauen.»
Siehe auch:
NZZ: Begriffslose Anschauung – Warum Bilder Worte brauchen (28. Mai 2004)
«Bilder erzählen keine Geschichten, vielmehr brauchen wir Geschichten, um Bilder zu verstehen. Wir brauchen Bildlegenden und Begleittexte, um den Gehalt von Bildern erfassen zu können, wir brauchen Informationen über die Entstehung des Bildes – das Wo, Wann, Wie, Wer und Warum -, um eine Vorstellung des Gesehenen zu kriegen.»
Zum Start seiner Medienkolumne wurde Medienspiegel.ch-Schreiber Martin Hitz vom Schweizer Branchenmagazin «Persönlich befragt». Ein lesenswertes Interview. Interessant finde ich, dass gerade ein Branchendienst die Frage nach dem «Copy-Paste-Journalismus» stellte. Hitz‘ Antworten dazu finde ich treffend.
persoenlich.com: „Martin Hitz, machen Sie mehr als ‚Copy-Paste-Journalismus‘?“
«Inzwischen ist die Site für mich eine Art Spielwiese, insgesamt halte ich mich mit Kommentaren aber zurück; meine Meinung scheint mir nicht so wichtig. Vielmehr vermittle ich einfach gerne Informationen, das finde ich – auch wenn’s pathetisch klingen mag – befriedigend.»

1 Kommentare

  1. Zu dem frischen NZZ-Beitrag:
    Ganz frisch gelauncht:
    http://www.bildpolitik.de/
    BildPolitik.de – Web-Katalog zum Verhältnis von Bild und Macht
    —ZITATSTART
    Bilder machen Politik
    Bilder machen Geschichte
    Bilder „bebildern“ nicht nur die Politik, sie sind seit jeher aktive
    und brisante Elemente des politischen Lebens. Bilder können zu
    Waffen in der politischen Auseinandersetzung werden (vgl. Phänomene
    der Propaganda, Denunziation mit Bildern, Karikatur, Bildzensur,
    Bildretusche etc.).
    Sie finden hier einen thematischen Web-Katalog zu den vielfältigen
    Aspekten des Wechselspiels zwischen den Sphären des Bildlichen und des
    Politischen.
    — ZITATENDE
    Ein Beispiel-Link:
    Traumatisierung, Heroisierung und die Bildstrategien des Krieges –
    Ulrich Raulff im Gespräch mit Horst Bredekamp
    Amerika tanzt vor der eigenen Angst. Süddeutsche Zeitung, 7.4.2003
    Medien und Macht in Konjunktion? Schon immer. Aber heute kann man vom „Bildfkalkül in aller Polotik“ sprechen.
    Willi Schroll (bildpolitik.de)

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