Kritik der neuen Medien

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Berliner Literaturkritik: Am Anfang war das Bild – Uwe Jochums «Kritik der Neuen Medien»
«Eine gleichsam geschichtslose wie ortlose Gesellschaft von Netznomaden wird unfähig sich in einem Leben jenseits der Datenströme zu behaupten. Doch gerade aus diesem Behaupten und dem bewussten Handeln, schöpft der Mensch seine Lebenskraft.»
NZZ: Entschwinden im Cyberspace – Uwe Jochums fundamentale «Kritik der Neuen Medien»
« Das «postbiologische» Jenseits, das manche Menschen-Maschinen-Mystiker sich erträumen, ist in Jochums Urteil ein Jenseits ohne Transzendenz – die technokratische Vision einer Selbsterlösung.»
Wilhelm Fink Verlag: Kritik der Neuen Medien, Ein eschatologischer Essay, von Uwe Jochum
Amazon: Kritik der Neuen Medien

2 Kommentare

  1. Neu ist diese Kritik ja nun lange nicht. Wobei das natürlich nicht heisst, dass sie damit auch gleich schlecht ist. Ganz im Gegenteil. Neil Postman formulierte ja schon vor gut einem Jahrzehnt eine ähnliche „Warnung“. Frage ist nun nach McLuhan: Sind die Neuen (heissen) Medien nun bald cool? Oder werden sie von MetaInformationen im Sinne von neuen SGML-Derivaten zu neuen Informationsträgern gebracht? Und was bringt uns das letztendlich wann?
    Zumindest ein Buch, welches ich mir mal vormerken werde – Amazon-WunschlistenTip :)

  2. Wie kommt es bloß, dass Medientheoretiker sich so gerne dazu versteigen, dem Internet die Qualität eines medientheologischen Mysteriums anzudichten? Diese Transzendierung des Banalen verstellt meines Erachtens nur den Blick auf die profane Realität: Die vermeintlichen Netznomaden erweisen sich längst sozial offener und diesseitsbewusster als die Mehrzahl Superstar-suchender Couchkartoffeln…

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