E-gaming Weblog von Variety

Medien / Netzkultur

Das amerikanische Medienmagazin Variety betreibt seit einiger Zeit auch Weblogs. Das neueste ist e-gaming weblog (EEG News) von Brad King.
EEG News:
«Covering and commentary on entertainment and electronic gaming. Written by Brad King.»
Andere Weblogs bei Variety:
Variety.com: About Variety Weblogs
Variety.com: Outside the Box
«About the interesting promotional items that Variety receives in the mail. Written by James Hames.»
Variety.com: Bags and Boards
«The trends, the buzz and the business of the comic book industry. Written by Jevon Phillips and Tom McLean.»
Variety.com: The Porning Report:
«Coverage of the porn industry’s move to mainstream. Written by Frank Meyer, AVN Online Associate Editor.»

1 Kommentare

  1. Veröffentlichung durch „Otto den F(r)iesen:
    Methode Meyer
    von Christioph Mörgeli, Weltwoche Nr. 21, 2006-05-25
    Jeder pflegt sein Hobby. Darunter finden sich Klassiker wie Sport treiben oder musizieren Manche mögen es ausgefallener und springen an Gummiseilen in die Tiefe. Noch einmal anders der Ringier-Publizist Frank A. Meyer; laut einem Porträt von Martin Beglinger ging Meyer früher einer etwas seltsamen Freizeitbeschäftigung nach: „Er kaufte Schallplatten von Hitler-Reden und lernte diese auswendig.“ Auswendig lernen heisst immer auch ein Stück weit verinnerlichen. Oder wie es die Franzosen ausdrücken: apprendre par coeur – mit dem Herzen lernen. Von Herzen hasst Meyer seither Manager, die er gerne als „Harvardbürschchen“ und „neue Fürsten“ beschimpft. Das sei ihm unbenommen. Nur steigen in seinem Zorn offenbar die alten Dämpfe wieder hoch, wenn er schreibt: „Die globalisierten Manager schlagen keine Wurzeln. Sie herrschen nicht über eigenen Besitz wie die Patrons (…). Sie sind nur am Rande mit der Gesellschaft und deren Staat verbunden.“ Wurzellos, ausserhalb der Gesellschaft, geldgierig, kein produktives Eigentum – das sind alles antisemitische Stereotype. Die Nationalsozialisten kannten keine „globalisierten Manager“, aber das „globalisierte Judentum“, das sie als „Weltjudentum“ beschworen. Ich habe Meyer vorgeworfen, er scheue sich nicht, seinen Antikapitalismus mit judenfeindlichen Bildern anzureichern. Dafür hat mich der Sonntagsblick-Kolumnist verklagt. Dabei gehört es zur Methode Meyer, seine Gegner mit Nazistischem Vokabular zu verleumden. Christoph Blocher bezeichnete er als „Führer der Bewegung“, „SVP-Führer“ und „Zürcher Führer“. Die SVP als „radikale rechte Führerpartei“ mit „Führerprinzip“, mich als „Propagandaminister“, den Bundesratsanspruch der SVP als „Marsch auf Bern“ – in Anlehnung an den faschistischen „Marsch auf Rom“ von Oktober 1922. Wenn Meyer vor der „Machtergreifung“ durch Manager warnt, greift er in die Nazi-Wortkiste für den 30. Januar 1933. Nun fordert Meyer eine Genugtuungssumme von 10’000 Franken. Ausserdem Soll meine Kolumne (Ausgabe Nr. 14.06) aus allen Datenbanken gelöscht werden. Bleibt das Problem der gedruckten Ausgaben. Will der antifaschistische Klassenkämpfer Meyer alle Exemplare aus Bibliotheken und Archiven räumen, einen Holzstoss entfachen und die Sammlung in die flammen werfen mit den Worten „Ich übergebe dem Feuer…“?
    Kommentar von Otto dem F(r)iesen: Man mag politisch noch so weit von der SVP entfernt sein, aber die Recherche von Prof. Ch. Mörgeli ist präzise und belegt. Da fragt sich der geneigte Leser schon, warum sich Herr Ringier die braune Sprachschleuder Frank A. Meyer weiterhin leistet. Die offensichtliche Nibelungentreue von Herrn Ringier gegenüber Frank A. Meyer lässt die Affäre Borer – in Anbetracht der jüngsten Recherchen von Prof. Ch. Mörgeli – in einem neuen, noch diffuseren Licht erscheinen. Aber dank „Otto dem F(r)iesen“ können sich nun die SonntagsBlick-Leser ein ausgewogenes (Web-)Bild machen…..

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