Inhalte für Internet-Provider

Internet

NZZ: National segmentierter Markt der Internet-Provider – Inhaltsangebote gelten als geschäftsstrategisch wichtig
„Wichtigste Voraussetzung für das Bereitstellen von kostenpflichtigen Diensten: Die Inhalte müssen günstig, aber auch massenmarkttauglich sein. Vorbild ist der Mobilfunkriese NTT Docomo, der den von Tiscali eingeschlagenen Ansatz in Japan schon erfolgreich im Mobilbereich in die Tat umgesetzt hat. Docomo bietet seinen über 12 Millionen Kunden keine eigenen Inhalte, sondern stellt im Rahmen seines I-Mode-Dienstes ein Netzwerk und eine Plattform zur Verfügung. Über diese kann im Netz gesurft, aber auch über das integrierte Abrechnungssystem kostenpflichtiger Inhalt zu Rappenbeträgen gekauft werden. ObVideospiele oder Klingeltöne für das Mobiltelefon, Konsumwaren oder Börsennachrichten – fast alles wird von Dritten zur Verfügung gestellt. Die Erträge werden zwischen Docomo und den Drittanbietern geteilt.“

2 Kommentare

  1. Tja, und dann sollte man noch hinzufügen, das NTT über 90% der Umsatzerlöse an den jeweiligen Contentprovider abgibt.

  2. Danke für den Hinweis.
    Mehr zum i-mode Business Model:
    http://www.nttdocomo.com/html/imode02_4.html
    „NTT DoCoMo collects monthly information charges, which vary from 100yen (0.83 $US) to 300yen (2.48 $US) per month, on behalf of some i-menu content providers — so i-mode users can receive a single, consolidated bill for all their mobile phone activity, and the content providers do not have to worry about billing customers directly for information. Because this arrangement reduces expenses and risks for the content partners, it encourages them to constantly produce high-quality offerings that will attract new subscribers and thereby boost their profits. In addition, NTT DoCoMo generates incremental revenue with this arrangement by charging a reasonable 9% commission for the clearinghouse billing system service.“

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