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«Build it and they will com...» Part II

Freitag, 5. Januar 2007

Was sagt uns der Verkauf von StudiVZ an die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck? Dass wir in Phase 2.0 des Wahnsinns treten? Was hat sich an der Mentalität der Web-Entrepreneure verändert? Nicht viel, sagen die einen. Während die Venture-Kapitalisten noch über «irrational pricing», «top-line revenue», « gross margins» und «rapid innovation» fachsimpeln, versucht Tim O’Reilly, der mit seinem Verlag den Web 2.0-Slogan erfand und voranbrachte, zu beschwichtigen:

«Nur weil ein Bereich wie Web 2.0 nun wieder im Hype steckt und voller Me-Too-Ideen und entsprechender Business-Pläne ist, heißt dass noch lange nicht, dass andere Menschen keine neuen und kreativen Dinge mehr tun, aus denen dann in ein paar Jahren wieder tolle Investments werden.»

Hier geht's weiter:
rebellmarkt: Evolution of Business
TP: Wo Spaß und Leichtsinn herrschen
WSJ.com: Is 'Web 2.0' Another Bubble?
blogbar: Die Bedeutung von Millionen auf dem Papier
Technology Review: "... große Aufkäufer mit tiefen Taschen..."

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Kommentare

Hallo Dienstraum,
Was mich überrascht, ist die Tatsache, dass StudiVZ für 130 mio. übernommen worden ist! 130 mio. für eine Community, die rund 1 mio. accounts umfasst!

Von: Fred am 16.01.07 16:53

Es sagt uns, dass durch die technologischen Entwicklungen, den gesellschaftlichen Veränderungen und eben auch durch den sich geänderten Informationskonsum sich jetzt die medialen Wertschöpfungsketten neu formen werden. Der Medienbranche steht eine prächtige Zukunft voller Verschiebungen und Neuigkeiten bevor. Das Ende ist der Anfang. Sie auch http://www.leancommunication.org/2007/02/the_most_expens.html

Von: peer dittmar am 10.02.07 19:00

Also ich halte das für ganz klare Indizien dafür, dass sich eine neue, noch viel mächtigere, weil über viele Jahre wachsende, .Com-Blase bilden wird. Dann gibt's bald wieder eine große IT-Verdrossenheit, ein Web 3.0 usw. - ich könnte wetten!

Von: Manu am 18.02.07 15:05

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