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Frankreichs Presse in der Krise

Dienstag, 22. Oktober 2002

Süddeutsche Zeitung: Industriebarone nutzen die Zeitungskrise
"Nur ein Fünftel der Franzosen liest Zeitung. Viel lieber greifen sie zu Magazinen, deren Vielfalt unüberschaubar, deren Auflage hoch und deren Werbeeinnahmen wesentlich bedeutender als die der Tagespresse sind. Ganz anders als ihre deutschen Konkurrenten, leben die Zeitungen nur zu einem Drittel von Werbung und Anzeigen. Im Nachbarland machen sie dagegen zwei Drittel der Einnahmen aus. In Frankreich sinken diese um durchschnittlich 15 bis 20 Prozent. Trotz öffentlicher Hilfen für den Vertrieb und vergünstigter Posttarife kämpfen viele Blätter wie die einst mächtige Boulevardzeitung France Soir ums Überleben."

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