Blogs für freie Meinungsäusserung

Podium-Blogs

Reporter ohne Grenzen will Weblogs auszeichnen, die sich besonders für die freie Meinungsäusserung einsetzen. Nominiert sind 60 Weblogs in den folgenden sechs Kategorien: Afrika und Naher Osten, Amerikanischer Kontinent, Asien, Europa, Iran und International. Pro Kategorie kann man bis zum 1. Juni eine Stimme abgeben.

In der Pressemitteilunge schreibt die Organisation:

«Weblogs sind zu einer wichtigen Informationsquelle für Millionen von Internetnutzern geworden. In nicht-demokratischen Staaten sind sie eine bedeutende Nachrichten-Alternative zu den staatlich kontrollierten Medien. In Ländern, in denen Meinungsfreiheit weitgehend respektiert wird, bringen sie Berichte und Meinungen, die in den großen Medien oft nicht zu finden sind.»

Als einziges deutsches Weblogs wurde netzpolitik.org nominiert. Mit auf der Liste stehen auch die von mir geschätzen Weblogs Grassroots Journalism von Dan Gillmor, PressThink von Jay Rosen und Periodistas 21 von Juan Varela. Eine wichtige Rolle für die freie Meinungsäusserung spielen Weblogs zur Zeit im Iran. Dies illustriert auch deren prominente Vertretung in diesem Wettbwerb. Insgesamt 21 der nominierten Weblogs sind in Farsi verfasst.

Reporter ohne Grenzen: RSF – Blog awards

heise: Menschrechtsorganisation sucht engagierteste Blogger

 
 
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3 Kommentare

  1. Erstellt am 9. April 2005 um 01:48 | Permanent-Link

    Wundert mich ein bißchen, dass nur ein deutsches oder ein deutschsprachiger Blog nominiert ist. Ist vielleicht auch ein Zeichen der Zeit hierzulande.

  2. Erstellt am 9. April 2005 um 02:28 | Permanent-Link

    Das hat mich zuerst auch erstaunt. Nur: Welches andere deutsche Blog verfolgt explizit die Verteidigung der freien Meinungsäusserung? Auf Anhieb kam mir kein anderes in den Sinn. Hängt aber auch davon ab, wie eng man dieses Kriterium auslegt.

  3. Erstellt am 9. April 2005 um 03:56 | Permanent-Link

    Das Kriterium ist meines Erachtens sehr offen, im Sinne der Verteidigung der freien Meinung, dann bleibt auch noch die Frage wer netzpolitik.org vorgeschlagen hat? Vielleicht wird im deutschprachigen Raum nicht genug zenisert, was ich eher nicht glaube, oder es ist eine kulturelle Frage der freien Meinungsäußerung. Konsensdenke ist immernoch häufig zu finden, noch. Und mir fällt auf Anhieb auch sonst keiner ein, schade eigentlich.

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