No-Frills-Journalismus

Robin Meyer-Lucht über die «Welt Kompakt», den kommenden «No-Frills-Journalismus» und warum Springer noch immer nicht im Internet-Zeitalter angekommen ist:
Perlentaucher: Welt Kompakt ist erst der Anfang: Der No-Frills-Journalismus kommt
«Der eigentliche Ort des No-Frills-Journalismus sind die Gratis-Tageszeitungen, die in vielen Ländern Europas längst zu den auflagenstärksten Titeln gehören. Dieser Journalismus ist nicht nur günstiger – die Leser empfinden diesen wenig bearbeiteten, rohen Agenturjournalismus auch als weniger aufdringlich. Sie haben den Eindruck, sich schnell, übersichtlich und weniger redaktionell gelenkt zu informieren. No-Frills-Journalismus vermittelt das Gefühl einer größeren Lesersouveränität.»

 
 
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2 Kommentare

  1. Erstellt am 20. Juni 2004 um 06:28 | Permanent-Link

    Was ist No-Frills-Journalismus?

    Mal eine neue Genre-Bezeichnung f

  2. gHack
    Erstellt am 23. Juni 2004 um 11:16 | Permanent-Link

    Ich möchte zu bedenken geben, dass der Unterschied zwischen Copy’n'Paste aus dem Agenturticker und echtem “No Frills” (darunter verstehe ich mal den vom Kommentar getrennten Faktenteil des klassichen angloamerikanischen Journalismus) himmelweit ist. Das eine mit dem anderen zu identifizieren, halte ich für gewagt. Wenn die “Welt” ihr selbst recherchiertes Material eindampft und zweitverwertet, dann ist das etwas anderes, als wenn eine Gratiszeitung die Agenturmeldungen als Füller zwischen die Anzeigen tickert.

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