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	<title>Kommentare zu: Diskussion über Weblogs in Davos</title>
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		<title>Von: MEX Blog</title>
		<link>http://www.dienstraum.com/2004/01/diskussion-uber-weblogs-in-davos/comment-page-1/#comment-287</link>
		<dc:creator>MEX Blog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2004 02:01:59 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Jam Session = Blogs&lt;/strong&gt;

interessanter Gedanke, Blogs als Jam Sessions (*wink* ... Jazz ...) zu interpretieren. Tonlage aufgreifen, miteinstimmen, den anderen etwas zum aufgreifen geben, selbst aufgreifen, improvisieren, Spass haben. Und interessentarweise ist bei Jam Sessions...
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		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jam Session = Blogs</strong></p>
<p>interessanter Gedanke, Blogs als Jam Sessions (*wink* &#8230; Jazz &#8230;) zu interpretieren. Tonlage aufgreifen, miteinstimmen, den anderen etwas zum aufgreifen geben, selbst aufgreifen, improvisieren, Spass haben. Und interessentarweise ist bei Jam Sessions&#8230;</p>
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		<title>Von: praschl</title>
		<link>http://www.dienstraum.com/2004/01/diskussion-uber-weblogs-in-davos/comment-page-1/#comment-286</link>
		<dc:creator>praschl</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2004 01:40:34 +0000</pubDate>
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		<description>Dass Hubert Burda &quot;great insights&quot; über Blogs hat, kann ich bestätigen. Ich war 2003 mit einigen anderen (wie Tobi Schäfer von Antville) zu einer Art Informations-Frühstück über Weblogs bei Burda eingeladen. Weblogger erzählten, was Weblogs sind, was sie möglicherweise könnten, was deren Autoren antreibt, was sie mit Journalismus gemeinsam haben und was sie von ihm unterscheidet, warum Weblogs für alle möglichen Experten-Communities - wie Wissenschaftler, an Kunst Interessierte oder an einer bestimmten Krankheit leidenden Patienten - nützlich und fruchtbar sein könnten, Zuhörer - Redakteure, mittleres Management, Leute aus den Internet-Abteilungen von Burda - stellten Fragen. Irgendwann begann Mr. Burda 20 Minuten lang über Weblogs zu improvisieren, recht mäandernd und, auch noch in der Erinnerung Monate später, höchst eindrucksvoll. Spannend war, dass er -als Großverleger - durchaus eine Empfindung davon hatte, dass das, was Verlage, Zeitschriften machen können, so vielen Zwängen, Regeln, Marktbedingungen unterliegt, dass Weblogs die interessantere, weil freiere, Bedürfnisse besser stillende Publikationsform sein könnten. Spannend war die Sympathie für, die Neugierde an Weblogs bei ihm, das Blinken in seinen Augen. Und irgendwann einmal sagte er den Satz, dass Weblogs &quot;wie jam sessions&quot; wären, und aus dem, was er zuvor gesagt hatte, verstand man, dass er ziemlich viel Ahnung davon hatte, was jam sessions ausmacht. Ich jedenfalls bin da eher aus Neugierde und mit wenigen Erwartungen gekommen, aber sehr beindruckt gegangen. Auch sehr klasse an dieser Zusammenkunft: Es wurde nicht darüber gesprochen, ob Weblogs ein Geschäftsmodell sein könnten, ob man mit ihnen Geld verdienen könnte. Sondern nur darüber, für welche intellektuellen und emotionalen Bedürfnisse sie möglicherweise ein taugliches Mittel sind. Und noch etwas fiel mir angenehm auf: Es gab kein Honorar. Nur die Anreisekosten ersetzt. Ging um Erfahrungsbericht, Wissensaustausch, Gespräch, Gastmahl (Croissants und Kaffee), um Ökonomie nicht. Verantwortlich dafür war Steffi Czerny, Mr. Burdas One-Woman-Think-Tank, die für ihn das Netz beobachtet, nach interessanten Menschen und Entwicklungen Ausschau hält, ihn aufmerksam macht, Sensorium ist. Und eine hinreißende wache Frau.
by the way: innigen dank für den dienstraum. immer wieder.
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Hubert Burda &#8220;great insights&#8221; über Blogs hat, kann ich bestätigen. Ich war 2003 mit einigen anderen (wie Tobi Schäfer von Antville) zu einer Art Informations-Frühstück über Weblogs bei Burda eingeladen. Weblogger erzählten, was Weblogs sind, was sie möglicherweise könnten, was deren Autoren antreibt, was sie mit Journalismus gemeinsam haben und was sie von ihm unterscheidet, warum Weblogs für alle möglichen Experten-Communities &#8211; wie Wissenschaftler, an Kunst Interessierte oder an einer bestimmten Krankheit leidenden Patienten &#8211; nützlich und fruchtbar sein könnten, Zuhörer &#8211; Redakteure, mittleres Management, Leute aus den Internet-Abteilungen von Burda &#8211; stellten Fragen. Irgendwann begann Mr. Burda 20 Minuten lang über Weblogs zu improvisieren, recht mäandernd und, auch noch in der Erinnerung Monate später, höchst eindrucksvoll. Spannend war, dass er -als Großverleger &#8211; durchaus eine Empfindung davon hatte, dass das, was Verlage, Zeitschriften machen können, so vielen Zwängen, Regeln, Marktbedingungen unterliegt, dass Weblogs die interessantere, weil freiere, Bedürfnisse besser stillende Publikationsform sein könnten. Spannend war die Sympathie für, die Neugierde an Weblogs bei ihm, das Blinken in seinen Augen. Und irgendwann einmal sagte er den Satz, dass Weblogs &#8220;wie jam sessions&#8221; wären, und aus dem, was er zuvor gesagt hatte, verstand man, dass er ziemlich viel Ahnung davon hatte, was jam sessions ausmacht. Ich jedenfalls bin da eher aus Neugierde und mit wenigen Erwartungen gekommen, aber sehr beindruckt gegangen. Auch sehr klasse an dieser Zusammenkunft: Es wurde nicht darüber gesprochen, ob Weblogs ein Geschäftsmodell sein könnten, ob man mit ihnen Geld verdienen könnte. Sondern nur darüber, für welche intellektuellen und emotionalen Bedürfnisse sie möglicherweise ein taugliches Mittel sind. Und noch etwas fiel mir angenehm auf: Es gab kein Honorar. Nur die Anreisekosten ersetzt. Ging um Erfahrungsbericht, Wissensaustausch, Gespräch, Gastmahl (Croissants und Kaffee), um Ökonomie nicht. Verantwortlich dafür war Steffi Czerny, Mr. Burdas One-Woman-Think-Tank, die für ihn das Netz beobachtet, nach interessanten Menschen und Entwicklungen Ausschau hält, ihn aufmerksam macht, Sensorium ist. Und eine hinreißende wache Frau.<br />
by the way: innigen dank für den dienstraum. immer wieder.</p>
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